Windhoek, Sossusvlei, Swakopmund, Etosha Nationalpark

11.9. 15:00 Uhr – Windhoek, Sossusvlei, Swakopmund, Brandberg

Das entspannte Urlaubsfeeling hat nun auch meine Motivation in Bezug auf das Schreiben des Blogs eingenommen. Das letzte Update kam vor einer Woche. Ich schätze, ich werde mir zukünftig vornehmen, wenigstens diesen Abstand einzuhalten. Nun sitze ich am Pool und warte mit den anderen bis zum kühl(er)en Abend, da die Sonne aktuell einfach zu brennend ist. Hier also meine ersten Erfahrungen aus Namibia:

In Windhoek entspannten wir uns nach unserer 28 stündigen Busfahrt am Pool, da sich die Hauptstadt Namibias „noch nicht auf Touristen eingestellt hat“ (Zitat Reiseführer) und es demzufolge nicht allzu viel zu bestaunen gab (und wir am Ende der Afrikareise ohnehin noch zwei Nächte dort sind). Am nächsten Morgen bekamen wir bei der Abholung unseres Autos die erste Besonderheit des Landes mit: wir wurden in deutscher Sprache begrüßt und selbst auf der Toilette war der Hinweis zu finden: „Bürste benutzen – auch wenn`s kratzt.“ Knapp 20% der Bevölkerung spricht hier perfektes Deutsch. Als wir später im Spar einkaufen waren, wurde uns das ganze Ausmaß bewusst: neben typisch afrikanischen Produkten standen allerlei Produkte von Gut & Günstig über Pumpernickel bis hin zum Alete Baby Brei. Verrückte Welt! Wer also einmal nach Afrika reisen möchte und Angst vor einem Kulturschock hat, sollte sich Namibia aussuchen. Als wir den 150l Tank unseres Autos vollgetankt hatten, wurde uns die afrikanische Realität wieder vor Augen geführt. Nach den ersten Kilometern aus asphaltierter Straße ging es auf die Schotterpiste – und dabei blieb es auch. Ganze 5% des Straßennetzes im Land sind hier asphaltiert. Deshalb waren wir ganz froh, nun in dem 4×4 Wagen zu sitzen, der über Schlaglöcher nur müde lächelte, bei denen Mesut jedoch jämmerlich zu Grunde gegangen wäre. Wir fuhren Richtung Sossusvlei – einer Salzpfanne, die von den größten Sanddünen der Welt umgeben wurde. Bekannt ist dieses Gebiet vor allem wegen ihrer „toten Bäume“ und den rotfarbigen Dünen. Die letzten 5km vor unserem Ziel durften nur mit allradbetriebenen Autos befahren werden. Der Sand war für alle anderen zu weich und tief. Wir konnten also den Selbstversuch wagen. Die Mädels waren skeptisch und fragten, ob wir nicht lieber den Shuttlebus nehmen wollten. Aber warum hat man so ein Auto, wenn man es nicht benutzt? Also fuhr Paul los und nach ca. 1km kam er auf die falsche Spur, bremste kurz ab und begrub uns. Selbstverständlich hatten wir jegliches Werkzeug wie Klappspaten und Abschleppseil im Zelt gelassen – alles überflüssiges Gewicht. Somit ließen wir das Auto mitten in der Wüste stehen und nahmen dann doch den Shuttlebus. Die anderen Mitfahrer hatten wenigstens was zu lachen. Wir liefen dann der Düne entlang und ärgerten uns ein wenig, dass wir das richtige Objektiv von Pauls Kamera in der Eile im Auto liegengelassen haben. Naja, schlecht wurden die Fotos trotzdem nicht. Nach einer Stunde wurden wir wieder abgeholt und an unserem Auto herausgelassen. Mit der Unterstützung von 4 Mädels drückten, zogen und buddelten wir zu neunt am und um das Auto, bis es nach einer halben Stunde endlich befreit werden konnte. Nach 3h Erholung am Pool fuhren wir zum Sonnenuntergang zur Düne 45 (extrem kreativ war die Namensgebung: die Düne liegt 45km vom Camp entfernt). Der Hin- und Rückweg war jedoch ein reines Wettrennen gegen die Zeit, da man genau nach Sonnenuntergang im Camp sein musste (die wollen ja logischerweise mit ihren Touren ihr Geld machen).Wir saßen mit einigen anderen auf der Spitze der Düne und sahen uns die untergehende Sonne an – unbeschreiblich. Nach unten sind wir seitlich die Düne hinabgelaufen. Das sah schön bescheuert aus und füllte jeden freien Millimeter der Schuhe mit Sand; machte aber unglaublichen Spaß. Abends bekam ich beim Sport noch Gesellschaft von Schakalen, Antilopen und einem Camper. Letzterer hat mich mit seiner Stirnlampe so angeschaut, als wäre ich ein seltenes Tier, das er zum ersten Mal gesehen hat. Neben dem Sand, der hier einfach überall ist (ich habe mir noch nie so sehr Rasen gewünscht), ist der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht echt brutal. Dass in meiner Reisetasche im obersten Fach die Badehose neben der Wintermütze liegt, sagt eigentlich schon alles aus. Tagsüber ist es gerade so am Pool auszuhalten und nachts wacht man alle paar Stunden auf, da nach dem Zwiebelprinzip immer mehr Klamotten angezogen werden müssen.

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Nach der Dünenlandschaft ging es am kommenden Tag fünf Fahrtstunden in Richtung Küste nach Swakopmund. Auf dem Weg dahin verstand ich dann auch ein Buch, das ich über Namibia las. In diesem stand, dass man die Weite und Einsamkeit des Landes erkennen und genießen sollte. In Windhoek fragte ich mich noch, dass zwei Millionen für dieses große Land viel zu wenig seien. Nun fragte ich mich, wo denn bitte diese zwei Millionen Menschen leben sollen. Wir fuhren fünf Stunden durch die Prärie und sahen maximal 20 Häuser. Irgendwann überwogen auch die Eselkarren gegenüber den Autos. Vorrausschauend fahren ist hier demnach mindestens genauso wichtig wie in Deutschland – nur nicht in Bezug auf den Gegenverkehr, sondern bezüglich der Märkte und Tankstellen. Mitten auf der Strecke gab es dann auch noch zwei große bis mittelgroße Steinschläge gratis, weil uns ein Auto überholte und sofort wieder einscherte – Anfänger! Mal sehen, was da bei der Autoabgabe herauskommt. In Swakopmund wurde Sandra beim Einkauf sehr positiv von Taschentüchern (gab es bisher nirgendwo) und alle anderen auf dem Campinglatz von einem deutschen Metzgermeister überrascht. Der Kölner erklärte uns ohne einmal dabei Luft zu holen, warum und wie er mit seiner Familie vor sechs Jahren auswanderte. Das war ziemlich interessant, einmal persönlich von einer erfolgreichen Auswanderung zu hören und nicht nur den Quatsch über deutsche Auswanderer aus den deutschen Fernsehsendungen zu schauen. Am Abend genehmigten wir uns deshalb gleich eine riesen Wurstplatte und packten uns vor unserer Abfahrt mit allerlei Würsten ein. Naja, mir war ja vorher klar, dass ich die Sache mit dem vegetarischen (bzw. flexitarischen) Essen wohl nicht durchziehen werde. Ein größeres Highlight gab es dann am nächsten Morgen. Wir fuhren mit drei deutschen Mädels zu einer Düne zum „sandboarden“ – in unserem Fall jedoch ohne Snowboard und mit Holzplatte (war die Rückwand eines billigen Schrankes) zum darauf legen. Diese High Tech Produkt schaffte es tatsächlich, uns auf bis zu 90 km/h zu beschleunigen. Mein Gerät habe ich mit einem Loch „getuned“, da mir in voller Fahrt die Go Pro abgefallen ist und diese meinen Schlitten beschädigte. Aber trotz des Sandes, der es bis in die Unterwäsche schaffte, hat uns das riesig Spaß gemacht. Am Ende gab es noch Sandwiches, refreshments (Bier > super bei dem Wetter und dem ständigen Hochlaufen der Düne) und einen kleinen Sprachkurs eines Tourguide, der aus einem Stamm kommt, in dem sich mit Klicklauten verständigt wird. Das klingt super cool – kann aber auch gefährlich werden. Beispielsweise besteht zwischen den Aussagen „Ich liebe dich“ und „Ich töte dich“ nur ein winziger Klick-Unterschied. Ich bleibe also lieber weiterhin beim Englischen. Als Paul und ich im Anschluss noch einmal mit dem Auto nach Walvis Bay fuhren mussten, da die zweite Autobatterie kaputt ging und wir in einer Werkstatt Ersatz suchten, wurden wir von der hinter uns fahrenden Polizei auf den „Seitenstreifen“ verwiesen. Paul hatte zweimal bei durchgezogener Linie überholt und die Polizei hinter sich nicht gesehen. Einer der beiden Polizisten wollte uns ein bisschen Angst machen, da er sofort lospöbelte, ob wir sein Land nicht respektieren würden weil wir uns nicht an die Gesetze halten. Böser Paul! Als ihm sein Barett von einem vorbeifahrenden LKW vom Kopf gepustet wurde, machte seine Glaubwürdigkeit nicht unbedingt besser. Wir predigten einfach wehmütig Besserung und hatten Glück, ohne Strafe davonzukommen. In Südafrika wäre es jedenfalls teurer geworden als in Swasiland.

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Auf dem Weg ins Erongogebiet fanden wir im Radio den deutschen Sender „Hitradio Namibia“. Und dieser war besser als jede bisher gehörte Playlist. Die Moderatorin präsentierte neben einigen Schlagern Themengebiete wie: „Tier SOS“ („Den Hund kann man auch mal mitnehmen.“ „Keine Ahnung, was für ein Mischling. Mutter und Vater waren jedenfalls Hunde.“, „Schlangen sollte man nicht mit dem Stock schlagen oder mit dem Auto quetschen.“) „Jobvermittlung für Putzfrauen“ („Ariane hat noch Dienstags frei und würde auch ihre Bügelwäsche machen; unter der privaten Handynummer xxx.“) sowie „Gesuche“ („Erich sucht ein schwarzes Brillenetui.“, „Heidrun sucht eine Pute für ihren Truthahn sowie Zitronen.“ „Horst gibt Kaninchen ab in den Farben schwarz, braun, und so weiter.“ „Horst hat verschiedene Video- und Musikkassetten abzugeben sowie ein Gartenhäuschen aus Plastik.“). Das leise Reden der Moderatorin innerhalb der Schlagerlieder im Hintergrund sowie das abrupte Ende der Lieder rundeten die lustige Autofahrt ab. Im Erongogebiet sahen wir zum ersten Mal Giraffen in wirklich freier Wildbahn (also außerhalb der Nationalparks) und sahen uns ein Gebirge an, das einem elephant`s head sehr ähnlich sah. Gleich daneben schauten wir uns die bull`s party an. Anscheinend spielten die Götter mit den großen Steinen Billard und ließen sie einfach auf der Platte liegen. Beim Sonnenaufgang sah das wirklich fasziniert aus, wobei wir an der Glaubwürdigkeit der Geschichte noch ein wenig zweifeln. Nach dem Besuch der philipp`s cave inklusiver originaler Höhlenmalerei ging es dann Richtung Brandberg, wo uns soeben mitgeteilt wurde, dass in den letzten Tagen einige Elefantenherden durch das Camp gezogen sind. Im Notfall kann ich mich dann auch nicht auf dem Klo verstecken, weil das hier kein Dach hat. Und angeblich hat hier Carlos, das Erdmännchen gewohnt, das im Buch Hummeldumm eine tragische Rolle innehatte. Also doch alles nach einer wahren Begebenheit. Traurig für Carlos, cool für uns. Morgen soll es laut Hitradio Namibia ein schöner Frühlingstag werden – entspannte 34° sind angekündigt. Ich freu mich!

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16.9. 18:00 Uhr Hentis Bay, Etosha Nationalpark

Jaja, sonnige Temperaturen sind eben doch nicht alles. Nachdem wir mit unserem neuen Auto bereits 120km extra fahren mussten, um die Zweitbatterie zu wechseln, bekamen wir an den beiden folgenden Tagen weitere Probleme vor die Nase gesetzt, die die Stimmung zwischenzeitlich ziemlich sinken ließ. Das kleinere Problem stellte die Stoßstange dar, bei der entweder von Beginn an oder während der Fahrt drei Schrauben fehlten bzw. verloren gingen. Mit unserem amateurhaften KFZ-Mechanikerwissen funktionierten wir eine Schraube der Zeltleiter um, damit wir überhaupt weiterfahren konnten. Nach einigem Fragen fanden wir auch einen kleinen Laden, der u.a. auch Schrauben verkaufte. Der Verkäufer montierte uns 20min lang eine Schraube an die bull bar und wollte dafür inkl. Material 1,20€. Nach wie vor fehlt eine weitere – an die kommen wir aber nicht dran. Das weitaus größere Problem bestand beim Schalten und Beschleunigen. Nach einigen Telefonaten mit dem Autovermieter und der Meinung eines pensionierten Mechanikers, zu dem wir fahren mussten, brachte die unschöne Nachricht: die Kupplung war kaputt. Klasse, und das mitten im Nirgendwo. Letztendlich fuhren wir unserem bestellten Abschleppwagen mit 30km/h entgegen, da die nächste Werkstatt 160km entfernt von uns lag. Laut Vermieter sollte uns dieser entgegen kommen und uns aufladen. Verfehlen konnten wir uns ja nicht – es gab nur eine Straße in diese Richtung und so gut wie keine Fahrzeuge auf dieser. Nach 30km fanden wir uns – leider. Im Nachhinein wären wir fast lieber die weiteren 130km mit 30km/h gefahren. Unser Auto war auf dem Anhänger schwerer als unser Transportfahrzeug. Das hinderte Jasper (der Fahrer, der starke Ähnlichkeit hatte mit dem Alien-Farmer aus Men in Black II) nicht daran, mit 100km/h zu fahren/driften. Naja, wir sind angekommen und haben uns zwei Zimmer genommen. Unsere Übernachtungsmöglichkeit stand ja über Nacht in der Werkstatt. Somit verbrachten wir den gebrauchten Tag mit Curywurst vom Fleischer aus Swakopmund, Cuba Libre und einem Film. Wer die Rechnung für die neue Kupplung von knapp 800€ am Ende bezahlen muss, steht noch in den Sternen. Das wird sicherlich eine ordentliche Diskussion am Ende der Reise geben. Nach drei Stunden Fahrt gab es dann wieder Probleme. Nach unzähligen Telefonaten und SMS von Paul und mir (ist zusammen bestimmt ein Inlandsflug in Asien) hieß es, dass die schleifenden Geräusche wohl von der losen Motorplatte kommen, die wir doch bitte wieder befestigen sollten (hätten wir auch gemacht, aber da der Rost ein zu großes Loch in die Platte gefressen hat, war das unmöglich). Hier sind jedoch weit und breit keine Werkstätten. Deshalb hoffen wir, dass es wirklich „nur“ die Motorplatte ist und drehen seitdem die Musik einfach lauter, wenn die Geräusche zunehmen. Durch die unfreiwillige Verzögerung konnten wir uns leider auch nicht mehr mit den beiden Medizinern treffen, die ich auf meinem Hinflug kennengelernt habe.

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Aber nun genug genörgelt. Solche Dinge sind ärgerlich, passieren aber einfach. Die Wasserlöcher im Etosha Nationalpark haben uns schnell wieder ein Lächeln in Gesicht zaubern lassen – gleich nachdem wir unsere Münder nach anfänglichem Erstaunen wieder schließen konnten. Hier in Namibia ist die Trockenzeit viel extremer spürbar als in Südafrika. Deshalb sehen wir auf unseren Fahrten nur sehr vereinzelt Tiere. Beim ersten Zebra kamen Kathi trotzdem fast die (Freuden-)Tränen. Dafür sind an den natürlichen und künstlichen Wasserlöchern bis zu zehn verschiedene Tierarten gleichzeitig vorzufinden. An einem Wasserloch haben wir beispielsweise Elefanten, Giraffen, Hyänen, Zebras, Schakale, Gnus, Steinböckchen, Impalas, Warzenschweine und Oryxe gesehen. Sobald die Elefanten einen Schritt machten, waren alle anderen Tiere weg vom Wasserloch – richtige Chefs sind das. Ein weiteres Highlight war das Beobachten eines Löwenweibchens mit ihren beiden Jungen, die allein mit ihrer Anwesenheit die unzähligen Antilopen, Gnus und Zebras in helle Aufruhr versetzen. Ähnlich viel Respekt hatten wir heute, als wir am Zaun unseres Camps (der so stabil aussah, dass ich ihn hätte bauen können), ca. 40 Elefanten fressen und baden gesehen haben. Als Paul und ich an ein Junges näher heranliefen, bzw. uns heranschlichen, zeigte uns Mama Elefant mit ihrer Drohgebärde, dass wir fern bleiben sollten. Als wir Unvernünftigen noch einen Versuch starteten, reichten zwei schnelle Schritte und ein kleines Knurren der „netten alten Dame“ in unsere Richtung, um unseren Puls endgültig nach oben zu jagen und von unserem Vorhaben abzukommen. Es ist schon etwas anderes, wenn einem die ungezähmten „sanften Riesen“ direkt gegenüberstehen. Paul und Sandra haben an einem Abend noch einen Schakal beobachtet, der kleinen Vogel fraß und dann von dessen Eltern attackiert wurde. Und als ich hier gerade angefangen habe, einige Postkarten und den Blog zu schreiben, hat ein Leopard die anderen drei im Auto beobachtet – und wahrscheinlich genauso anders herum. Jetzt gibt’s zur Abwechslung mal Nudeln mit Tomatensauce.

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17.9. 20:00 Uhr Kavango Region

Hallo zusammen. Heute nur ein kurzer Eintrag, da ich gestern bereits die letzte Woche ausgewertet habe. Wir sind nun ganz im Norden Namibias. Wir lagen heute im Pool und direkt vor uns ein 30m breiter Fluss. Während wir uns im Wasser herunterkühlten, schwammen auf der anderen Seite des Flusses Kinder aus Angola und Menschen wurden mit einem High Speed Holzboot (Boote, Boote, Boote) zwischen den beiden Ländern chauffiert. Wir sind demnach ziemlich weit nach oben gekommen. Nun brät uns Grillchef Paulchen nach original afrikanischer Art (mit Holz und ohne Grillkohle) leckere Burger. Vor unserer morgigen Fahrt fahren wir noch einmal am Krankenhaus vorbei, um nach Malariaprophylaxe zu fragen. Trotz Trockenzeit sollte man sich die Chemiebomben wohl doch reinschmeißen, um das Risiko von Malaria (Malaria) zu verringern. Und zum Ende noch zwei wichtige Infos, die ich bisher vergaß. Zum einen entwickelte sich Sandra zur Hausfrau Deluxe, da sie es zwischenzeitlich sogar schaffte, an einem Waschbrett (aber nicht an Paul seinem) unsere dreckige Wäsche zu waschen (da es nach zwei Wochen ohne Waschmaschine echt Zeit wurde). Zum anderen musste ich mir als Abwaschspezialist die namibische Kreativität zu Nutze machen, da es hier nirgendwo Stöpsel für die Waschbecken gibt. Also habe ich aus Aluminiumfolie einen gebastelt, der sogar funktioniert hat. Wer also der Wasserknappheit in Namibia mit entgegenwirken möchte, der sollte einfach ein paar Stöpsel hierherschicken. So, das waren noch einige sinnfreie Zusatzinformationen. Ich wünsche eine schöne Restwoche und bis bald!

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