Neuseeland Teil I: Die Reise durch Mittelerde mit meinen beiden lustigen Hobbits

Ankunft: Auckland in der Nacht, Zeitverschiebung nach Deutschland 12 Stunden. Viel weiter weg von Zuhause ging es nicht mehr. Und doch machte Neuseelands einzige Millionenstadt zu Beginn auf mich einen (für mich mittlerweile so ungewohnten) sauberen und strukturierten Eindruck – irgendwie ein bisschen wie Deutschland. Die ersten drei Tage probierte ich mich zum ersten Mal beim Couchsurfen aus. Bis zu $30 für ein Zwölfbettzimmer im Hostel ließen mich da nicht lange überlegen. Und nach einigen Absagen im Internet landete ich auch einen Glücksgriff. Melissa und ihr Freund gaben mir ein Bett „for free“ für drei volle Tage. Das Beste war aber, dass mir für den zweiten Abend gleich eine Party angekündigt wurde – es konnte nicht besser laufen. Nach einigen Stunden Schlaf traf ich am nächsten Morgen Emmi, mit der ich sechs der acht Wochen Neuseeland zusammen verbrachte. Da sie bereits vor Silvester in Auckland ankam, mimte sie für mich einen hervorragenden Stadtführer. Vor allem der Hafen, die kleine Skyline und die größten Straßen K´road und Queen Street hatten irgendwie etwas Besonderes – vielleicht auch, weil eben dieses Großstadtfeeling für Neuseeland absolut untypisch ist.

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Als Belohnung für ihre gute Arbeit durfte Emmi abends mit zur Party, die mit einem kleinen Livekonzert (inklusive Violine und Ukulele) und Trinkspielen (inklusiver nicht jugendfreier Gesichtsbemalungen) endete. Beim Warten auf Haufen (alias Christoph) am nächsten Tag schauten wir den Kinofilm „The Hobbit“. Bilbo schaffte es aber leider nicht,  mich wachzuhalten – der Vorabend war einfach zu anstrengend. Schande über mein Haupt. Am kommenden Morgen holte ich unseren Campingvan ab und kaufte mit Emmi die notwendigsten Sachen für den kommenden Monat ein. Gleichzeitig versuchte ich, möglichst selten die Preise zwischen Indonesien und Neuseeland umzurechnen – der Unterschied war einfach zu riesig. Dann stieß auch endlich Haufen  zu unserer kleinen Reisegruppe hinzu. Der Gute hat einfach seinen Jahresurlaub genommen und ist ans andere Ende der Welt gereist, um mit uns seinen „Trip of Life“ zu haben – phänomenal! Nach einer Nacht in einem Apartment, das normalerweise weit über meinem Reisestandard liegt, ging am Morgen die lang ersehnte Rundreise los.

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Die ersten Tage fuhren wir in den Norden. Auf dem Weg dorthin holte ich mir in einem LesMills Club beim „Vorturnen“ für einen Kursleiterjob neben einer (mehr oder weniger) Absage auch einen ziemlich übertriebenen Muskelkater ab (erster Job für unseren Physiotherapeuten Herr H.) und Haufen bekam nach einem kurzen Informationsbesuch im Tattoostudio von Inia noch mehr Lust (wenn das überhaupt ging) auf sein Maori-Tattoo. Vor der berühmten Bay of Islands machten wir noch einige Stopps mitten im Nirgendwo, die uns komplett aus den Latschen hauten. Allein schon das Autofahren war bereits eine Attraktion – man musste nur aus dem Fenster schauen und war total fasziniert von der überwältigenden Natur. Wir machten spontan den Hillary-Trail. Bei perfektem Wetter und einem unbeschreiblichen Panorama taten wir alles, um die Akkus unserer drei Kameras zum Glühen zu bringen (Resultat waren letztendlich 4000 Fotos und 300 Videos in einem Monat).

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Nach einigen Tagen im Norden fuhren wir über Auckland Richtung Matamata, wo wir uns zu Haufens Geburtstag das Dorf Hobbiton aus den „Herr der Ringe“ – Filmen anschauen wollten. Das Geburtstagskind hatte nicht so viel für die kleinen Bewohner Mittelerdes übrig, sodass Emmi und ich allein von einer Frau, die noch im ersten Film als kleines Mädchen in der Feuerwerkszene Gandalfs mitgespielt hat, durch das Dorf geleitet worden sind. Auch wenn $75 Eintritt ziemlich überteuert waren, lohnten sich die zwei Stunden nicht nur wegen der süßen Häuschen, sondern auch wegen der vielen interessanten Informationen zu den beiden Trilogien und dem Gratisbier im Green Dragon.

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Später fuhren wir nach Rotorura, dem bekannten Platz für Neuseelands Geysire und Vulkanlandschaften. Wir sahen einige blubbernde Matschlöcher und einen ziemlich großen Geysir.

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Das eigentliche Highlight des Tages machten wir uns jedoch im Anschluss selbst. Wie es sich gehört, hatte Haufen zu seinem Geburtstag zur großen Party eingeladen. Also kauften wir ein, fuhren zum Lake Taupo (Neuseelands größter See: „Das muss ein Meer sein. Hier gibt es Wellen.“) und machten es uns direkt am Strand gemütlich. Nach dem Sonnenuntergang ging es im Van vorerst mit einer ziemlich hitzigen politischen Debatte und einem kleinen emotionalen Moment meinerseits nach einigen Erzählungen meiner Weltreiseerfahrungen weiter, bevor das Klassikerspiel Skispringen den Abend in die richtige Richtung bog, der dann mit stundenlangem Tanzen im Van (großes Lob an die Stoßdämpfer) und Nacktbaden anständig ausuferte.

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Als wir am folgenden Tag um 13 Uhr alle Spuren (inklusive der zertretenden Bananen) beseitigt hatten, freuten wir uns riesig, als uns ein Verkäufer im Supermarkt in Wanganui einfach so ein komplettes Hähnchen schenkte – der Mann sah uns wohl an, was wir brauchten. Traumtyp! In Wellington am Hafen nutzten wir die Wartezeit, um unsere nächsten Wochen zu planen (effektive 30min Urlaubsplanung). Mit der Fähre ging es dann nach Picton – faszinierender Ausblick und stürmischer Wind inklusive. Die Frauen mit Röcken und Kleidern hatten häufig schlechte, die Männer genau deswegen ziemlich gute Karten.

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Im schnuckeligen Picton fuhren wir sofort weiter Richtung Abel Tasman Nationalpark. Nach knappen drei Kilometern bergauf mussten wir kapitulieren – neben unseren Gemütern lief unser Motor so heiß, dass wir uns wieder ins Tal rollen lassen und eine Werkstatt aufsuchen mussten. Wie wir (bzw. Haufen) der Autovermietung bereits vor Ort mitgeteilt hatten, verloren wir Flüssigkeit und auch sonst lief es mit unserem Happy Camper Van nicht ganz happy. Diagnose: kaputter Kühler und aufgrund der Dauer der Reparatur einen Tag Abzug aus unserer ohnehin schon sportlichen Planung der Inselumrundung. Ich erinnerte mich sofort an unsere Jasper-Misere(n) in Afrika. Und es sollte tatsächlich nicht die einzige Panne sein.

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Zwei Tage später liehen wir uns im Abel Tasman Nationalpark zwei Kajaks aus (ein großes für die zwei grobmotorischen Ex-Sportgymnasiasten und ein kleines für die wendige Emmi). Haufen und ich verloren auf hoher See sogar gegen zwei Damen im wirklich hohen Alter (bei der sogar nur eine paddelte, da sich die andere sonnen und alle mit ihrer Geschichten über ihre Furunkel informieren musste).

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Nach dieser Aktion gab es keine glaubhaften Argumente mehr, Emmi nicht ans Steuer unseres Vans zu lassen. Leider sagte sie uns erst nach dem Anfahren, dass sie schon mindestens 1,5 Jahre nicht mehr Auto gefahren ist – der Linksverkehr und die Länge des Vans gaben Haufen und mir einen zusätzlichen Kick. Auf dem Weg nach Greymouth schwitzten wir beide mehr als in unseren Sporteinheiten die vorherigen Tage zusammen. Das war auch der Grund, weshalb wir im Anschluss unter Zuschauerunterstützung in einen viel zu kalten See springen mussten. Doch selbst in der Nacht überkam uns anscheinend immer noch so viel Angstschweiß, dass wir selbst für die Mücken nicht mehr schmackhaft waren – im Gegensatz zu Emmi, die ein bis zwei kleine Stiche abbekommen hat.

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Emmi brachte uns aber wenigstens an unser Tagesziel. Als ich dagegen am folgenden Tag am Steuer saß, überreichte mir ein entgegenkommender LKW ein Willkommensgeschenk, indem ein ziemlich großer Stein in voller Fahrt von der Laderampe direkt gegen unsere Windschutzscheibe krachte. Glücklicherweise passierte das alles so schnell, dass ich gar keine Zeit zum Reagieren hatte. Also fuhr ich langsam an den Straßenrand, kehrte mir die Scherben aus dem Schoss und telefonierte mal wieder mit unserer Autovermietung. Nach langem Hin und Her (O-Ton: „Jetzt kann Sie gerade keiner abschleppen und am Wochenende wird nicht gearbeitet. Also müssen sie das Wochenende an der Straße verbringen.“) einigten wir uns darauf, dass wir mit 20km/h wieder 60km zurück fuhren und dort auf eine Werkstatt hofften – an einem Freitagnachmittag. Diagnose am Telefon: Scheibenwechsel dauert mindestens 4 Tage, weil diese erst bestellt werden muss. Damit war unser Masterreiseplan hinüber und wir waren zum ersten Mal in Neuseeland nicht mehr so gut drauf. Nachdem ich mir auch noch eine Belehrung der Polizei abholte, strichen wir in unseren Köpfen mit dem Milford Sound bereits eines der Highlights, das wir eigentlich sehen wollten. Als uns in der Werkstatt dann aber gesagt wurde, dass genau noch eine Scheibe vorrätig ist und die auch sofort eingebaut werden könnte, sprangen wir um Viereck und begaben uns nach dem kurzen Boxenstopp wieder in Richtung Fox und Franz Josef Gletscher. Dort gab es neben den mittlerweile erschreckend kleinen Gletschern ein umso größeres BBQ am Abend.

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In Queenstown übertrieben es die Kiwis dann wirklich mit den Preisen. Als hochgepriesenes Outdoor- und Adventure-Mekka waren die Preise so hoch, dass wir uns gegen Rafting & Co entschieden haben. Vom höchsten Punkt der Stadt lieferten wir uns aber wenigstens ein Rennen im Go Card-Style, bei dem wir diesmal sogar schneller waren als die rüstigen Omis.

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Im nächsten Campingplatz machten wir die ersten Erfahrungen mit Schafen und Alpakas. Zusätzlich sahen wir den farbenfrohsten Sonnenuntergang überhaupt. Auch wenn hier vieles unglaublich teuer ist; häufig gab es Naturereignisse for free, die aber auch wirklich unbezahlbar wären.

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Im Anschluss ging es ins Fjordland bis zum Milford Sound. Bereits die Fahrt durch die Schluchten und den riesigen Wasserfällen war spektakulär. Da wir häufig die wenigen anzufindenden Tankstellen ausließen, waren wir uns auf der gesamten Strecke dreimal sicher, dass wir schieben oder laufen mussten – letztendlich rettete uns aber immer unsere spritfahrende Fahrweise. Die Schiffstour durch einen weiteren Drehort der Trilogie toppte dann aber alles bisher gesehene. Eigentlich hat nur noch gefehlt, dass die Elfen aus Herr der Ringe (oder die Omis im Kayak) an uns vorbei fuhren. Haufen war so fasziniert von den Fjorden, dass er während der Tour beim Parken das Licht anließ, nur damit er noch länger die Aussicht genießen konnte, während wir uns Freunde suchten, die uns Starthilfe geben konnten.

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Auf dem Rückweg  fanden wir mit den beiden Deutschen Felix und Martin einen Wasserfall und eine unberührte Badebucht, in der wir uns in dem eiskalten Gletscherwasser alle Körperteile einzeln abfroren.

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Die Fahrt zum Lake Tekapo brachte dann nicht die erwarteten Ergebnisse. Emmi erzählte uns schon den gesamten Trip von dem größten Lichtschutzgebiet der Welt und malte sich aus, uns in der Nacht die unzähligen Sterne zu zeigen. Eine dichte Wolkendecke versteckte dann aber nicht nur die Sterne, sondern auch noch das Panorama auf den größten neuseeländischen Berg Mount Cook. Aber wir hatten ja immerhin uns.

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In Christchurch waren wir gespannt, inwieweit es die Menschen geschafft haben, Neuseelands drittgrößte Stadt nach dem Erdbeben 2011 wieder aufzubauen. Während uns einige noch immer in Trümmern liegende Gebäude nicht überraschten, tat es die Stadt durch ihre manchmal fast schon gespenstisch wirkende Stille. Aber dafür taten wir am Abend noch einmal alles dafür, dass sich das änderte. Nachdem Emmi fast von zwei Mädels abgeschleppt worden wäre (die auch noch 10 + x Jahre jünger waren) und Haufen beim Getränke bestellen in der Disco durchaus erfolgreich in der Liga der geldhabenden Chinesen mitspielte, mischten wir den Laden ganz gut auf und fanden uns viele Stunden später auf dem Trampolin unseres Campingplatzes wieder – vielleicht nicht die beste Idee gewesen.

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Auf dem Weg nach Kaikoura erlebten wir unseren zweiten Highlighttag. Nach dem Aufwachen saßen wir am Strand und genossen neben unserem Müsli, Kaffee und perfekt passender Musik (Olli S. und Soundtrack Barfuss) das Meer und seine Wellen. Völlig aus dem Nichts sahen wir plötzlich 8-10 Delphine, die vor uns in der Luft Saltos schlugen – unbeschreiblich. Das war jedenfalls einer dieser unbezahlbaren (Mastercard-) Momente, an den wir uns noch in vielen Jahren erinnern werden.

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Danach ging es zum Kindergarten der Robben. Direkt an der Küstenstraße sahen wir weit mehr als 200 Seerobben, von denen die meisten Babys waren. Bisher hatten wir uns immer über ein bis zwei Robben gefreut, die relaxed irgendwo auf einem Felsen lagen. Aber das war eine ganz andere Größenordnung.

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Im Anschluss fuhren wir an dem Pink Lake vorbei, der pinker war als jede Hello Kitty Tasche in Asien.

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Zum Abschluss des ereignisreichen Tages ließ ich mich von Emmi überreden, den Glühwürmchenbaum (die Leuchtkäfer waren, neben Sternen, Emmis zweite Leidenschaft) zu suchen. Haufen grübelte in der Zeit noch ein wenig über den Inhalt seines Tattoos. Suboptimal ausgestattet (ohne Taschenlampe) begaben wir uns in den Wald. Nach kurzer Zeit musste ich mit der einen Hand unseren Weg abtasten und mit der anderen Emmis Hand halten. Als wir dann bei minimalen Mondlicht eine alte Hütte direkt vor uns sahen und ich die Blair Witch mit ins Spiel brachte, war Emmis Nervenkostüm quasi transparent. Naja, Hauptsache am Ende 10 Glühwürmchen gesehen.

Mit der Fähre ging es dann wieder auf die Nordinsel (Haufen zu mir: „Du bist der einzige Mensch, den ich kenne, der sich vom Schlafen mit Schlafen erholen muss.“), auf der ich bei der deutschen Botschaft endlich meinen neuen Reisepass ausgehändigt bekam. Beantragt in Kathmandu Anfang Oktober – empfangen in Wellington Anfang Februar. Läuft! Nach zwei Tagen Fahrt Richtung Auckland war das Tattoostudio von Inia Taylor in einem einsamen Landhaus unsere letzte Station. Hier bekam Haufen an zwei Tagen nicht nur ein traditionelles Maori-Tattoo, sondern auch noch gelieferte und überlebensnotwendige Schokolade und Energydrinks. Fertig angemalt, kochten wir am letzten gemeinsamen Abend noch unser letztes Abendmahl mit einem Rekord an Knobloch. Egal, was für ein Mensch man ist, keiner hätte verdient gehabt am nächsten Tag neben Haufen im Flugzeug zu sitzen.

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Am kommenden Morgen gaben wir Pete von Picton (unser während der Fahrt entstandener Name unseres Campers) ab und verabschiedeten Haufen am Flugzeug. Und während der Gute nach einem unglaublichen lustigen und ereignisreichen Monat im Flieger Richtung Deutschland saß, nahmen Emmi und ich die Fähre auf die Snobinsel Waiheke, um unsere vorerst letzten gemeinsamen Tage auf Neuseelands bekanntester Insel zu entspannen. Nachdem wir aber aufgrund des hohen Besucherandrangs selbst nach dem Sonnenuntergang aus einem Hippiehostel rausgeschmissen wurden (was gleichzeitig Emmis Bild über die sozialistischen langhaarigen Aussteiger änderte) und somit auf der Straße standen, schien das Wochenende keinen guten Lauf zu nehmen. Kurzfristig konnten wir dann jedoch zwei Tage bei Hoyt couchsurfen. Problematisch war hier nur, dass dieser ein 75 jähriger Messi mit einem starken Hang zum Nudismus war und meiner Meinung nach Emmi auffällig häufig mit Schokokuchen herumkriegen wollte. Nun gut, wir hatten wenigstens ein Dach über dem Kopf und im Nachhinein auch die ein oder andere lustige Geschichte zu erzählen. Wir relaxten die beiden Tage zu einem Festival am Strand und erkundigten die Insel, sobald es uns möglich war, Hoyt abzuhängen.

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Nach einem teilweise verstörenden Wochenende ging es wieder nach Auckland, wo ich gespannt auf die Familie wartete, bei der ich die kommenden Wochen wwoofen (kein Rechtschreibfehler!) wollte. Was das genau ist und wie mein zweiter Monat in Neuseeland als Arbeiter ablief, gibt es im nächsten Blog.

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